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Mies und Schinkel

Das Vorbild Schinkels im Werk
Mies van der Rohes


Max Stemshorn
Wasmuth, Tübingen/Berlin 2002

In seinen frühen Schaffensjahren wurde Mies van der Rohe wesentlich von seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Architektur Karl Friedrich Schinkels geprägt. In den zwanziger Jahren entwarf er dann einige Projekte, die in ihrer radikalen, modernen Formensprache als Bruch mit seiner architektonischen Vergangenheit gedeutet wurden und ihm gleichzeitig einen Platz unter den führenden Protagonisten des Neuen Bauens sicherten. Dass sich Mies van der Rohe auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mit der Architektur Karl Friedrich Schinkels beschäftigte, belegen auch Inkunabeln der Moderne wie der Barcelona-Pavillon und Haus Tugendhat. Dies arbeitet der Autor schwerpunktmäßig anhand von Mies van der Rohes Landhausentwürfen des Frühwerks und der 1920er Jahre heraus.

Rezension:

Doch auch wenn in der architekturgeschichtlichen Literatur immer wieder die Saite über die Beziehung zwischen Mies und Schinkel angeschlagen wird, so hat sie Max Stemshorn jetzt erstmals zusammenfassend untersucht. Er hat alte Fäden aufgenommen und einige neue hinzugefügt. Gestützt werden die Überlegungen zur architektonischen Wahlverwandtschaft zwischen dem Berliner Klassizisten und seinem modernen Nachfolger auch von Mies van der Rohe selbst.
- Neue Zürcher Zeitung 19.12.2002




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