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... zusammen wohnen?

Siedlungskonzepte des
20. Jahrhunderts


Max Stemshorn und
Thomas Vogel (Hg.)

Süddeutsche Verlagsgesellschaft
Ulm, 2007


Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Stadthaus Ulm, 13.05. - 26.08.2007




In Ulm wurden um 1900 Arbeitersiedlungen gebaut, die Maßstäbe setzten. Initiator war Oberbürgermeister Heinrich von Wagner, dem es um die Linderung der grassierenden Wohnungsnot ging, nicht weniger aber um ein viel weiter gestecktes Ziel: die Arbeiterschaft von revolutionären Wegen abzubringen und in die bürgerliche Gesellschaft zu integrieren.

Die Publikation dokumentiert die wechselvolle Geschichte, die der Siedlungsbau seither genommen hat. In der Konzeption wie der Architektur dieser Siedlungen spiegeln sich die Auffassungen ihrer Zeit: die Reformidee als Gartenstadt nach 1900 über die Blut und Boden-Ideologie des NS-Staats bis zum Nachbarschaftskonzept der 1950er Jahre; der Fortschrittsoptimismus in den Trabantenstädten der späten 1960er Jahre und die anschließende Wiederentdeckung der Stadt-Tradition nach 1975.



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